Partielle Mondfinsternis vom 7. August 2017
   
  Das Ende dieser Mondfinsternis ist auch bei uns sichtbar. Wer von einem erhöhten Platz aus beobachtet kann ab 20.41 Uhr MESZ (theoretischer Mondaufgang) bis um 21.18 Uhr MESZ den Mond noch im Kernschatten der Erde beobachten. Danach dauert es noch bis 22.52 Uhr MESZ, bis dann der Mond auch aus dem Halbschatten gewandert ist.
   
 

 

Ablauf der Finsternis:

Da meistens der Horizont nicht genau dem mathematischen Horizont entspricht, dürfte für die meisten der Aufgang eher ein paar Minuten später sein. Also bleibt wohl für die meisten nur 30 Minuten um den leicht roten Mond zu fotografieren und zu beobachten. Auch der Mond im Halbschatten lässt sich fotografisch nachweisen. Von Auge wird es schwieriger werden.

   
  Der Mond wandert 7 Stunden 56 Minuten nach dem Vollmond durch den absteigenden Knoten seiner Bahn. Die Grösse der Finsternis liegt bei 0.252. Damit ist gut ein Viertel des Mondes im Kernschatten. Leider ist nur der 2. Teil der Finsternis bei uns zu beobachten. Es ist die 62. Finsternis aus dem Saroszyklus 62. Der Mond ist beim Aufgang im unteren Bereich deutlich verfinstert. Es können also mit einem entsprechenden Vordergrund auch schöne Fotos vom Mondaufgang entstehen. Das ist auch ein Test für die Mondfinsternis vom nächsten Jahr, die dann gut eine Woche früher stattfinden wird. (27. Juli 2018)
   
  Die Sternwarte Hubelmatt wird in dieser Zeit nicht geöffnet sein.  
   
  Bilder der Mondfinsternis:

Aufgang vom Richard Wagner Museum her aufgenommen. Nikon D-500, Sigma 170-500.

 

im Verlauf der Halbschattenphase gab es schöne Bilder mit dem See.

 

Aufnahme des leicht verfinsterten Mondes. Sigma 170-500 Tele auf Nikon D-500.

 

   

Copyright AGL 2017, Luzern, 09. August 2017