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Nova nächster Monat
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Astronomische Jahresvorschau 2017:

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Die nächste Astronomische Jahresvorschau findet am Samstag, 13. Januar 2018 um 16.30 Uhr statt.

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Aktuell Sternwarte Hubelmatt:

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Orion Medien

Herausgeber der Zeitschrift Orion 

SAG Newsletter

 

ExoMars ist angekommen:

Die Sonde ExoMars ist in eine Umlaufbahn um den Mars eingeschwenkt.
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Bilder von Jupiters Nordpol

Erste Bilder von Jupiters Nordpol zeigen eine unerwartete Gegend.

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Video von SDO zeigt unsere Sonne

Die Sonde SDO hat in letzten Jahren Aufnahmen der Sonne gemacht. Diese wurden jetzt zu einem Video zusammengeschnitten. Es zeigt die fantastischen Bewegungen auf der Sonne. 

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Unsere Inserenten:

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Wir unterstützen

Interstellarum Crowdfounding

Die Zeitschrift Interstellarum steht ohne Zustüpfe über das Crowdfounding vor dem Aus. Wer helfen will kann es über den oberen Link.

Kulturlegi

Aktuelle Wetterdaten Luzern
 
 

Tag der Astronomie

Am Samstag, 25. März 2017 findet der Tag der Astronomie statt. An diesem Tag wird die Sternwarte Hubelmatt ab 1800 Uhr bis Mitternacht geöffnet sein. An diesem Abend werden wir bei gutem Wetter den Merkur, den Mars und den Jupiter beobachten können. Ausserdem gibt es ein Rahmenprogramm auf Hubelmatt mit Vorträgen, Führungen im Kleinplanetarium und dem DarskSkySimulator von DarkSkySwitzerland. Unsere Cafeteria lädt zu Plaudereien mit Sternguckern bei Kaffe und Kuchen ein.


Das genaue Programm finden sie hier:
 

Programm zum Tag der Astronomie

 

Hubelmatt schwebt durch den Weltraum

Am 17. Februar 2017 wurde durch die Internationale Astronomische Union IAU bekannt gegeben, dass der Kleinplanet mit der Nummer 6126 auf den Namen „Hubelmatt“ getauft wurde.

Die Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern AGL war 2015 Namensgeberin des allerersten bekannten Exoplaneten (Dimidium). Sein Stern, um den er kreist, heisst seit dem „Helvetios“. Der AGL wurde zudem das Recht eingeräumt, auch noch einen Kleinplaneten zu benennen. Schnell wurde klar, dass dabei die Sternwarte Hubelmatt am Firmament verewigt werden soll. Der Name wurde akzeptiert, und ab sofort wird der bisher unter der Nummer 6126 (zufällig die Postleitzahl der Luzerner Gemeinde Daiwil bei Willisau) geführte und im Jahre 1989 am Klet Observatorium in der Tschechischen Republik entdeckte Kleinplanet neu „(6126)  Hubelmatt“ genannt. Der Durchmesser „unseres“ Kleinplaneten wird mit etwa 5 Kilometer angegeben, umkreist die Sonne im sog. Asteroidengürtel zwischen den Planeten Mars und Jupiter,  ist rund doppelt so weit von der Sonne entfernt wie unsere Erde und benötigt 3.3 Jahre, um unseren Zentralstern zu umrunden.

detaillierte Version mit der Bahn des Kleinplaneten

Wikiartikel von Markus Griesser zum Kleinplaneten Hubelmatt

 

 

Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung

Wir sind hocherfreut, dass wir diesen Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung bekommen. Damit wird unsere unermüdliche Arbeit der vielen Helfer belohnt, die sich mit der Weitergabe von astronomischem Wissen beschäftigt. Dies in vielfältigen Varianten. Sei es mit dem Betrieb der Sternwarte, mit dem Führen der Jugendgruppe, mit dem Durchführen von astronomischen Anlässen (Astronomische Jahresvorschau, Sternschau für Kinder, Tag der Astronomie oder den monatlichen Vorträgen die öffentlich sind). Die AGL macht auch Spezialführungen für den Ferienpass wie auch im Paraplegikerzentrum in Nottwil. Bei astronomischen Ereignissen wie Sonne- oder Mondfinsternisse gehen viele unserer Mitglieder auch in Schulhäuser um den Schulkindern die Faszination solcher Ereignisse nahezubringen.

 

Weitere Informationen zur AGL und zum Anerkennungspreis:

 

Astronomiekurse

Die AGL führt von Zeit zu Zeit Astronomiekurse für Jugendliche und Erwachsene durch. Wer Interesse hat, soll sich melden. Ein weiterer Kurs wird dann wieder im 2017 stattfinden.

Weitere Infos abfragen per Mail an:   redaktion.agl(at)astronomie.ch

 

Monatliche Zusammenkunft

Montag, 3. April 2017, 19:30 Uhr, Restaurant Schützenhaus, Luzern

62. GV der AGL, ab ca.20:30 Uhr mit folgendem Vortrag:

Thema: Die Vollendung des heliozentrischen Weltbildes Johannes Kepler justiert die Mechanik der Himmelskreise von Kopernikus

Referent: Dr. sc. techn. Louis-Sepp Willimann

Hinweis: Der Vortrag ist öffentlich, freier Eintritt

Nikolaus Kopernikus hatte das kosmologische Weltbild auf den Kopf gestellt: Die Sonne und die Planeten kreisten nicht um die Erde, wie Ptolemäus lehrte, sondern die Erde kreise wie die Planeten um die Sonne. Dabei hatte Kopernikus keinen Moment gezweifelt, dass die Bahnen der Erde und der Planeten Kreise seien, denn nur Kreise seien vollkommene Kurven und hätten somit in der vollkommenen Schöpfung Gottes einen Platz. Sein revolutionäres Modell lieferte zwar überzeugende qualitative Erklärungen für die Phänomene am Himmel, doch ergaben darauf aufbauende Bahnberechnungen kleine Abweichungen von den tatsächlich beobachteten Werten. Erst 66 Jahre nach dem Tod von Kopernikus konnte Johannes Kepler, gestützt auf das umfangreiche Beobachtungsmaterial von Tycho Brahe, Kopernikus‘ geozentrisches Weltbild so präzisieren, dass es genaue Vorhersagen über die Planetenpositionen gestattete, indem er das Dogma von den Kreisbahnen zu Gunsten von „weniger vollkommenen“ Ellipsen fallen liess.

Zum Dozenten: Dr. sc. techn. Louis-Sepp Willimann studierte an der ETH Zürich Elektrotechnik. Nach einigen Jahren der Forschungstätigkeit in der Industrie wurde er als Professor für Mathematik an das damalige Interkantonale Technikum, heute HSR Hochschule für Technik, in Rapperswil (Fachhochschule Ostschweiz) gewählt. Seit seiner Pensionierung schreibt er Artikel und hält Vorträge zu Themen mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Bezug.

Vorschau auf die nächste Zusammenkunft:


Montag, 8. Mai 2017, 20:00 Uhr, Restaurant Schützenhaus, Allmend, Luzern

Thema: Schweizer Meteoriten
Referent: Werner Keller, Astronomische Vereinigung Aarau AVA

Hinweis: Der Vortrag ist öffentlich, freier Eintritt

Aktuell am Himmel

Saturn ist am Morgen wieder sichtbar. Vollmond ist am 12. März. Die Wintersternbilder stehen schon abends über dem Südwesthorizont. Am Abend sind Mars und Venus aufgereiht. Sie wird dann um den 25. März herum als Abend- und als Morgenstern sichtbar sein und wechselt dann für den Rest des Jahres an den Morgenhimmel als Morgenstern. Jupiter kommt Anfang April in Opposition mit der Sonne und ist die ganze Nacht hindurch sichtbar.  Zu Monatsende ist auch die beste Abendsichtbarkeit des Merkur. Der schnelle Götterbote ist ab dem 20. März am Abendhimmel sichtbar. Am letzten Wochenende des Monats wird dann wieder die Uhr vorgestellt auf Sommerzeit.

Die Sonne verlagert ihre Aufgänge deutlich nach Osten. Im Moment macht sie pro Tag die grössten Schritte bis in den April hinein pro Tag. Die Aufgänge verfrühen sich im Verlauf des März deutlich und auch die Untergänge verspäten sich deutlich. Zu sehe ist dies auch bei der Passage der Sonne beim Hammetschwandlift mit der täglichen Verschiebung. 

 

Aufnahme der Sonne mit Sonnenfilter vom 26. Februar 2017. Aufnahmeort: Rigiblick.
Nikon D-500, Sigma 170-500 Objektiv bei 320 mm. 1/800 Sekunde, Blende 6.2 mit Baader Astrosolarfolie Dichte 3.8
Sonne wandert knapp am Hammetschwandlift vorbei. Passiert immer wieder am 25./26. Februar 2017. Leider war am Vortag als die Sonne genau über den Hammetschwandlift ging Nebel. Pro Tag wandert die Sonne um gut ihren Durchmesser nach links.

Die gleiche Situation wird dann auf dem "Rückweg" im Herbst wieder passieren um den 18. Oktober. Video der Sonnenbewegung

 

Beobachtungsbericht zum Merkurtransit

Hier ein Beobachtungsbericht vom Merkurtransit von Thomas Wyrsch und Markus Burch.

 

Bild von Thomas Wyrsch, aufgenommen um 17.30 Uhr MESZ mit Vixen Refraktor. Merkur ist im unteren linken Teil zu sehen. Ebenso einige schöne Sonnenfleckengruppen.

 

 

 

Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern AGL als Namensgeber eines  Exoplanetensystems

Die Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern hatte einen Namensvorschlag zur Benennung eines Exoplaneten und seines Sternes eingereicht. Natürlich wollten unsere Jungen versuchen, den „Schweizer Exoplaneten“, also „51 Pegasi b“ und dessen Stern „51 Pegasi“ zu taufen. Dies erstens, weil ja dieser Exoplanet von Schweizern von der Uni Genf entdeckt wurde, aber sicher auch, weil es sich bei „51 Pegasi b“ ja um den allerersten der unterdessen rund 2000 bekannten Exoplaneten handelt, der entdeckt wurde. Unsere Jugendgruppe hat die Abstimmung gewonnen und beschert der AGL zum 60 jährigen Bestehen ein tolles Weihnachtsgeschenk!

künstlerische Darstellung von 51 peg und seines Planeten

Mit Datum vom 15. Dezember hat die Internationale Astronomische Union IAU bekannt gegeben, welche Namensvorschläge bei den 19 zur Benennung freigegebenen Exoplanetensystemen am meisten Stimmen erreicht haben. Und tatsächlich, beim System 51 Pegasi haben wir Luzerner gesiegt, knapp vor dem sonst einzigen weiteren Schweizer Teilnehmer, der Société Astronomique de Genève, die es ja eigentlich noch mehr verdient hätte, den Sieg zu erringen!

Weitere Informationen zu diesem Erfolg.

 

 

 

Totale Mondfinsternis vom 28. September 2015:

In der Nacht vom 27. zum 28. September fand in unseren Breiten eine totale Mondfinsternis statt.

Informationen zu dieser Finsternis und Bilder von Mitgliedern der AGL finden sie hier.

Bild der totalen Mondfinsternis vom 10. März 2007, Foto Markus Burch, Aufnahmeort: Chummle

 

Eine kleine Reise von Rosetta zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ist zu Ende

Die Sonde Rosetta ist auf 67P/Churyumov-Gerasimenko gelandet.

 

 

Ueber die AGL

 

 

Programm I-Hubelmatt

Unser Mitglied Peter Kronenberg hat das alte Basicprogramm der Sternwarte überarbeitet und in neuer Form freigegeben. Damit können die Berechnungen der Himmelsereignisse für die Sternwarte mit dem wahren Horizont berechnet werden. Download der Windowsversion hier. Weitere Versionen erhältlich unter folgendem Link.

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der zunehmende Mond bei Aldebaran. rechts unten im "Loch des Rengglochs" steht Merkur in seiner besten Abendsichtbarkeit.

Nikon D-300, Sigma 20 mm, Blende 2.8, ISO 200, 2 Sekunden. Aufnahmeort. Altersheim Kirchfeld, Horw. 10. April 2016

 

 

 

Mond am Freitag, 20. Februar 2015 mit Venus und Mars am Abendhimmel. Aufnahme von Piero Indelicato, Aufnahmeort in Buochs.

Canon 7D, 50mm, ½ sek, ISO 400

 

Mond am Freitag, 20. Februar 2015 mit Venus und Mars. Aufnahme von Piero Indelicato, Buochs

 

Blick vom Pilatus am 3. Oktober um 21.46 Uhr auf Luzern und Horw. Im Hintergrund die Rigi. Oben noch die Plejaden und Capella im Fuhrmann. Der Mond leuchtet von hinten und erzeugt Schatten am Pilatushang auf dem Nebel.

Aufnahme Markus und Stella Burch, 3.10.2014, Nikon D-300, Nikkor 18-85 mm, Blende 3.5, ISO 800, 13 Sekunden.

 

 

 
 

 

Copyright AGL 2010, Luzern, 22. März 2017