Aktuell   Aktuelles NOVA als PDF-Datei herunterladen.

Nova nächster Monat
___________________________

Astronomische Jahresvorschau 2017:

PDF zum Herunterladen
 
Die nächste Astronomische Jahresvorschau findet am Samstag, 13. Januar 2018 um 16.30 Uhr statt.

___________________________

Aktuell Sternwarte Hubelmatt:

____________________________________

Orion Medien

Herausgeber der Zeitschrift Orion 

SAG Newsletter

 

ExoMars ist angekommen:

Die Sonde ExoMars ist in eine Umlaufbahn um den Mars eingeschwenkt.
weiter>

_____________________________

Bilder von Jupiters Nordpol

Erste Bilder von Jupiters Nordpol zeigen eine unerwartete Gegend.

weiter>

___________________________

 

Video von SDO zeigt unsere Sonne

Die Sonde SDO hat in letzten Jahren Aufnahmen der Sonne gemacht. Diese wurden jetzt zu einem Video zusammengeschnitten. Es zeigt die fantastischen Bewegungen auf der Sonne. 

weiter oder hier

______________________________

 

Unsere Inserenten:

___________________________
Wir unterstützen

Interstellarum Crowdfounding

Die Zeitschrift Interstellarum steht ohne Zustüpfe über das Crowdfounding vor dem Aus. Wer helfen will kann es über den oberen Link.

Kulturlegi

Aktuelle Wetterdaten Luzern
 
 

Hubelmatt schwebt durch den Weltraum

Am 17. Februar 2017 wurde durch die Internationale Astronomische Union IAU bekannt gegeben, dass der Kleinplanet mit der Nummer 6126 auf den Namen „Hubelmatt“ getauft wurde.

Die Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern AGL war 2015 Namensgeberin des allerersten bekannten Exoplaneten (Dimidium). Sein Stern, um den er kreist, heisst seit dem „Helvetios“. Der AGL wurde zudem das Recht eingeräumt, auch noch einen Kleinplaneten zu benennen. Schnell wurde klar, dass dabei die Sternwarte Hubelmatt am Firmament verewigt werden soll. Der Name wurde akzeptiert, und ab sofort wird der bisher unter der Nummer 6126 (zufällig die Postleitzahl der Luzerner Gemeinde Daiwil bei Willisau) geführte und im Jahre 1989 am Klet Observatorium in der Tschechischen Republik entdeckte Kleinplanet neu „(6126)  Hubelmatt“ genannt. Der Durchmesser „unseres“ Kleinplaneten wird mit etwa 5 Kilometer angegeben, umkreist die Sonne im sog. Asteroidengürtel zwischen den Planeten Mars und Jupiter,  ist rund doppelt so weit von der Sonne entfernt wie unsere Erde und benötigt 3.3 Jahre, um unseren Zentralstern zu umrunden.

detaillierte Version mit der Bahn des Kleinplaneten

Wikiartikel von Markus Griesser zum Kleinplaneten Hubelmatt

 

 

Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung

Wir sind hocherfreut, dass wir diesen Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung bekommen. Damit wird unsere unermüdliche Arbeit der vielen Helfer belohnt, die sich mit der Weitergabe von astronomischem Wissen beschäftigt. Dies in vielfältigen Varianten. Sei es mit dem Betrieb der Sternwarte, mit dem Führen der Jugendgruppe, mit dem Durchführen von astronomischen Anlässen (Astronomische Jahresvorschau, Sternschau für Kinder, Tag der Astronomie oder den monatlichen Vorträgen die öffentlich sind). Die AGL macht auch Spezialführungen für den Ferienpass wie auch im Paraplegikerzentrum in Nottwil. Bei astronomischen Ereignissen wie Sonne- oder Mondfinsternisse gehen viele unserer Mitglieder auch in Schulhäuser um den Schulkindern die Faszination solcher Ereignisse nahezubringen.

 

Weitere Informationen zur AGL und zum Anerkennungspreis:

 

Astronomiekurse

Die AGL führt von Zeit zu Zeit Astronomiekurse für Jugendliche und Erwachsene durch. Der Kurs für das Jahr 2017 ist bereits ausgebucht. Ein weiterer Kurs wird dann wieder im 2018 stattfinden. Wer Interesse hat, soll sich melden. 

Weitere Infos abfragen per Mail an:   redaktion.agl(at)astronomie.ch

 

Monatliche Zusammenkunft

Montag, 8. Mai 2017, 20:00 Uhr, Restaurant Schützenhaus, Allmend, Luzern

Thema: Schweizer Meteoriten

Referent: Werner Keller, Astronomische Vereinigung Aarau AVA

Hinweis: Der Vortrag ist öffentlich, freier Eintritt

Die Schweiz ist ein kleines Land, die Schweiz ist ein schönes Land, die Schweiz ist kein Meteoritenland. Dazu sind sowohl die geografischen wie die klimatischen Bedingungen zu ungünstig. Trotzdem hat auch die Schweiz ihre Meteoriten. Ganz neu ist die Erkenntnis, dass am Twannberg im Kanton Bern eines der grössten Eisen-Meteoriten-Streufelder Europas liegt. Deshalb wurde das Jahr 2016/17 in Fachkreisen zum „Jahr des Twannberg-Meteoriten", dem im Naturhistorischen Museum in Bern eine Sonderausstellung gewidmet ist.

1984 wurde das erste Fragment des Meteoriten „Twannberg" mit einer Masse von knapp 16 Kg gefunden. Seither wurden hunderte weitere Bruchstücke mit einer Masse von Total 72 Kg entdeckt. „Twannberg" ist wohl vor rund 160´000 Jahren zur Erde gestürzt.

 

Vorschau auf die nächste Zusammenkunft:

 

Montag, 12. Juni 2017, 20:00 Uhr, Restaurant Schützenhaus, Allmend, Luzern

Thema: Pluto und Charon - die neuesten Ergebnisse der Mission New Horizons

Referent: Andreas Möhn, Astronomische Gesellschaft Urania, Wiesbaden

Hinweis: Der Vortrag ist öffentlich, freier Eintritt

 

 

Aktuell am Himmel

Saturn ist am Morgen wieder sichtbar. Vollmond ist am 11. April. Die Wintersternbilder stehen schon abends über dem Südwesthorizont. Am Abend ist Mars und Jupiter sichtbar. Jupiter kommt Anfang April in Opposition mit der Sonne und ist die ganze Nacht hindurch sichtbar. Am Morgenhimmel ist Venus wieder sichtbar. Sie verbringt den Rest des Jahres als Morgenstern am Osthorizont. 

Die Sonne verlängert Ihre Präsenz um fast 2 Stunden im Verlauf des Monates. Ostern ist dieses Jahr am 16. April.  

 

Aufnahme der Sonne mit Sonnenfilter vom 26. Februar 2017. Aufnahmeort: Rigiblick.
Nikon D-500, Sigma 170-500 Objektiv bei 320 mm. 1/800 Sekunde, Blende 6.2 mit Baader Astrosolarfolie Dichte 3.8
Sonne wandert knapp am Hammetschwandlift vorbei. Passiert immer wieder am 25./26. Februar 2017. Leider war am Vortag als die Sonne genau über den Hammetschwandlift ging Nebel. Pro Tag wandert die Sonne um gut ihren Durchmesser nach links.

Die gleiche Situation wird dann auf dem "Rückweg" im Herbst wieder passieren um den 18. Oktober. Video der Sonnenbewegung

 

Beobachtungsbericht zum Merkurtransit

Hier ein Beobachtungsbericht vom Merkurtransit von Thomas Wyrsch und Markus Burch.

 

Bild von Thomas Wyrsch, aufgenommen um 17.30 Uhr MESZ mit Vixen Refraktor. Merkur ist im unteren linken Teil zu sehen. Ebenso einige schöne Sonnenfleckengruppen.

 

 

Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern AGL als Namensgeber eines  Exoplanetensystems

Die Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern hatte einen Namensvorschlag zur Benennung eines Exoplaneten und seines Sternes eingereicht. Natürlich wollten unsere Jungen versuchen, den „Schweizer Exoplaneten“, also „51 Pegasi b“ und dessen Stern „51 Pegasi“ zu taufen. Dies erstens, weil ja dieser Exoplanet von Schweizern von der Uni Genf entdeckt wurde, aber sicher auch, weil es sich bei „51 Pegasi b“ ja um den allerersten der unterdessen rund 2000 bekannten Exoplaneten handelt, der entdeckt wurde. Unsere Jugendgruppe hat die Abstimmung gewonnen und beschert der AGL zum 60 jährigen Bestehen ein tolles Weihnachtsgeschenk!

künstlerische Darstellung von 51 peg und seines Planeten

Mit Datum vom 15. Dezember hat die Internationale Astronomische Union IAU bekannt gegeben, welche Namensvorschläge bei den 19 zur Benennung freigegebenen Exoplanetensystemen am meisten Stimmen erreicht haben. Und tatsächlich, beim System 51 Pegasi haben wir Luzerner gesiegt, knapp vor dem sonst einzigen weiteren Schweizer Teilnehmer, der Société Astronomique de Genève, die es ja eigentlich noch mehr verdient hätte, den Sieg zu erringen!

Weitere Informationen zu diesem Erfolg.

 

 

Totale Mondfinsternis vom 28. September 2015:

In der Nacht vom 27. zum 28. September fand in unseren Breiten eine totale Mondfinsternis statt.

Informationen zu dieser Finsternis und Bilder von Mitgliedern der AGL finden sie hier.

Bild der totalen Mondfinsternis vom 10. März 2007, Foto Markus Burch, Aufnahmeort: Chummle

 

Eine kleine Reise von Rosetta zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ist zu Ende

Die Sonde Rosetta ist auf 67P/Churyumov-Gerasimenko gelandet.

 

 

Ueber die AGL

 

 

Programm I-Hubelmatt

Unser Mitglied Peter Kronenberg hat das alte Basicprogramm der Sternwarte überarbeitet und in neuer Form freigegeben. Damit können die Berechnungen der Himmelsereignisse für die Sternwarte mit dem wahren Horizont berechnet werden. Download der Windowsversion hier. Weitere Versionen erhältlich unter folgendem Link.

weiter>

Blick vom Pilatus am 3. Oktober um 21.46 Uhr auf Luzern und Horw. Im Hintergrund die Rigi. Oben noch die Plejaden und Capella im Fuhrmann. Der Mond leuchtet von hinten und erzeugt Schatten am Pilatushang auf dem Nebel.

Aufnahme Markus und Stella Burch, 3.10.2014, Nikon D-300, Nikkor 18-85 mm, Blende 3.5, ISO 800, 13 Sekunden.

 

 

 
 

 

Copyright AGL 2010, Luzern, 25. April 2017