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Nova nächster Monat
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Astronomische Jahresvorschau 2017:

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Die nächste Astronomische Jahresvorschau findet am Samstag, 13. Januar 2018 um 16.30 Uhr statt.

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Aktuell Sternwarte Hubelmatt:

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Orion Medien

Herausgeber der Zeitschrift Orion 

SAG Newsletter

 

10 Jahre Sternwarte Mirastellas:

Unsere Kollegen feiern im September.
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Bilder von Jupiters Nordpol

Bilder von Jupiters Nordpol zeigen eine unerwartete Gegend.

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Video von SDO zeigt unsere Sonne

Die Sonde SDO hat in letzten Jahren Aufnahmen der Sonne gemacht. Diese wurden jetzt zu einem Video zusammengeschnitten. Es zeigt die fantastischen Bewegungen auf der Sonne. 

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Unsere Inserenten:

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Lebe wohl Cassini:

heute hat nach 13 Jahren Mission beim Saturn die Sonde Cassini ein fulminantes Ende bekommen. Sie durfte am Ende in den Planeten Saturn eintauchen.

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Monatliche Zusammenkunft

Montag, 4. September 2017, 20:00 Uhr, Restaurant Schützenhaus, Allmend, Luzern

Thema: Von Newtons Lichtteilchen zu Einsteins Gravitationswellen

Referent: Max Spindler, AGL

Hinweis: Der Vortrag ist öffentlich, freier Eintritt

Im Jahre 1704 veröffentlichte Isaac Newton eine Theorie, wonach Licht aus kleinsten Teilchen (Korpuskeln) besteht, die sich von der Lichtquelle geradlinig ausbreiten. 1802 konnte Thomas Young mit seinem berühmten Doppelspalt- Experiment beweisen, dass Licht Wellennatur hat. In der Folgezeit wurde klar, dass Licht eine elektromagnetische Welle ist. James Clerk Maxwell vermutete, dass diese Wellen ein Medium (den Lichtäther) benötigen, in welchem sie sich ausbreiten. Nachdem Albert Michelson und Edward Morley in ihren berühmten Experimenten den Lichtäther nicht nachweisen konnten, trat ein technischer Experte am Berner Patentamt auf den Plan: Albert Einstein. In seiner 1905 veröffentlichten speziellen Relativitätstheorie zeigte er den Zusammenhang zwischen Licht, Zeit und Masse. Fundamental aus astronomischer Sicht ist die Formel e=mc2, welche die Kernfusion in unserer Sonne erklärt. In der allgemeinen Relativitätstheorie von 1915 beschrieb Einstein die Gravitation als eine Eigenschaft des Raumes. Eine notwendige Folgerung seiner Theorie waren die sogenannten „Gravitationswellen", die durch stark beschleunigte Massen entstehen sollten. Da der Effekt jedoch sehr klein ist, vermutete Albert Einstein, dass diese Wellen wohl nie nachgewiesen werden können. Doch nun, 100 Jahre später, gelang es, diese Wellen bei der Verschmelzung zweier schwarzer Löcher zu beobachten.

 

Vorschau auf die nächste Zusammenkunft:

Montag, 9. Oktober 2017, 20:00 Uhr, Restaurant Schützenhaus, Allmend, Luzern

Thema: Meteore und ihre Beobachtung

Referent: Andreas Buchmann

Hinweis: Der Vortrag ist öffentlich, freier Eintritt

 

 

Partielle Mondfinsternis vom Montag, 7. August 2017

Am Montag, 7. August 2017 kann die Schlussphase einer Mondfinsternis bei gutem Wetter bei uns beobachtet werden. Der verfinsterte Mond wird bei tiefem Südosthorizont um 20.41 Uhr MESZ sichtbar werden. Er wird noch bis 21.18 Uhr MESZ im Kernschatten der Erde sich befinden. Von da bis 22.52 Uhr MESZ wird der Mond noch im Halbschatten der Erde sich aufhalten. Die nächste Totale Finsternis, die bei uns sichtbar wird ist in nicht ganz einem Jahr am 27. Juli 2017 abends.

Der Verlauf der Finsternis bei uns:

Weitere Informationen zu dieser Finsternis finden sie Hier>

so sah der Mond bei uns aus:

aufgenommen am 7. August 2017 beim Richard Wagner Museum in Luzern. Rechts unten ist der Mond leicht verfinstert.

Der Mond kurz nach dem Aufgang noch leicht im Kernschatten der Erde. Aufnahmeort: Richard Wagner Museum Luzern, Nikon-D500, Sigma 170-500 mm Objektiv.

 

Hubelmatt schwebt durch den Weltraum

Am 17. Februar 2017 wurde durch die Internationale Astronomische Union IAU bekannt gegeben, dass der Kleinplanet mit der Nummer 6126 auf den Namen „Hubelmatt“ getauft wurde.

Die Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern AGL war 2015 Namensgeberin des allerersten bekannten Exoplaneten (Dimidium). Sein Stern, um den er kreist, heisst seit dem „Helvetios“. Der AGL wurde zudem das Recht eingeräumt, auch noch einen Kleinplaneten zu benennen. Schnell wurde klar, dass dabei die Sternwarte Hubelmatt am Firmament verewigt werden soll. Der Name wurde akzeptiert, und ab sofort wird der bisher unter der Nummer 6126 (zufällig die Postleitzahl der Luzerner Gemeinde Daiwil bei Willisau) geführte und im Jahre 1989 am Klet Observatorium in der Tschechischen Republik entdeckte Kleinplanet neu „(6126)  Hubelmatt“ genannt. Der Durchmesser „unseres“ Kleinplaneten wird mit etwa 5 Kilometer angegeben, umkreist die Sonne im sog. Asteroidengürtel zwischen den Planeten Mars und Jupiter,  ist rund doppelt so weit von der Sonne entfernt wie unsere Erde und benötigt 3.3 Jahre, um unseren Zentralstern zu umrunden.

detaillierte Version mit der Bahn des Kleinplaneten

Wikiartikel von Markus Griesser zum Kleinplaneten Hubelmatt

 

 

Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung

Wir sind hocherfreut, dass wir diesen Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung bekommen. Damit wird unsere unermüdliche Arbeit der vielen Helfer belohnt, die sich mit der Weitergabe von astronomischem Wissen beschäftigt. Dies in vielfältigen Varianten. Sei es mit dem Betrieb der Sternwarte, mit dem Führen der Jugendgruppe, mit dem Durchführen von astronomischen Anlässen (Astronomische Jahresvorschau, Sternschau für Kinder, Tag der Astronomie oder den monatlichen Vorträgen die öffentlich sind). Die AGL macht auch Spezialführungen für den Ferienpass wie auch im Paraplegikerzentrum in Nottwil. Bei astronomischen Ereignissen wie Sonne- oder Mondfinsternisse gehen viele unserer Mitglieder auch in Schulhäuser um den Schulkindern die Faszination solcher Ereignisse nahezubringen.

Weitere Informationen zur AGL und zum Anerkennungspreis:

 

Aktuell am Himmel

Saturn ist tief im Süden zu beobachten. Er hat im Moment die Ringe mit gut 27° am meisten geöffnet. Vollmond ist am 7. August, Neumond am 21. August. Am 7. August findet bei uns eine partielle Mondfinsternis statt und am 21. August wird über den ganzen USA eine totale Sonnenfinsternis zu sehen sein.

Die Frühlingssternbilder stehen schon abends über dem Südwesthorizont. Die Sommersternbilder und die Milchstrasse sind beim Eindunkeln hoch am Himmel. Am Abend sind Jupiter und später Saturn sichtbar. Am Morgenhimmel ist Venus sichtbar. Sie verbringt den Rest des Jahres als Morgenstern am Osthorizont. 

In den Nächten um den 12. August werden auch dieses Jahr wieder Sternschnuppen zu beobachten sein. Allerdings wird dieses Jahr der abnehmende Mond noch ziemlich hell am Himmel sein. Die Sternschnuppen sind die Perseiden.

 

Astronomiekurse

Die AGL führt von Zeit zu Zeit Astronomiekurse für Jugendliche und Erwachsene durch. Der Kurs für das Jahr 2017 ist bereits ausgebucht. Ein weiterer Kurs wird dann wieder im 2018 stattfinden. Wer Interesse hat, soll sich melden. 

Weitere Infos abfragen per Mail an:   redaktion.agl(at)astronomie.ch

 

Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern AGL als Namensgeber eines  Exoplanetensystems

Die Jugendgruppe der Astronomischen Gesellschaft Luzern hatte einen Namensvorschlag zur Benennung eines Exoplaneten und seines Sternes eingereicht. Natürlich wollten unsere Jungen versuchen, den „Schweizer Exoplaneten“, also „51 Pegasi b“ und dessen Stern „51 Pegasi“ zu taufen. Dies erstens, weil ja dieser Exoplanet von Schweizern von der Uni Genf entdeckt wurde, aber sicher auch, weil es sich bei „51 Pegasi b“ ja um den allerersten der unterdessen rund 2000 bekannten Exoplaneten handelt, der entdeckt wurde. Unsere Jugendgruppe hat die Abstimmung gewonnen und beschert der AGL zum 60 jährigen Bestehen ein tolles Weihnachtsgeschenk!

künstlerische Darstellung von 51 peg und seines Planeten

Mit Datum vom 15. Dezember hat die Internationale Astronomische Union IAU bekannt gegeben, welche Namensvorschläge bei den 19 zur Benennung freigegebenen Exoplanetensystemen am meisten Stimmen erreicht haben. Und tatsächlich, beim System 51 Pegasi haben wir Luzerner gesiegt, knapp vor dem sonst einzigen weiteren Schweizer Teilnehmer, der Société Astronomique de Genève, die es ja eigentlich noch mehr verdient hätte, den Sieg zu erringen!

Weitere Informationen zu diesem Erfolg.

 

 

Eine kleine Reise von Rosetta zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ist zu Ende

Die Sonde Rosetta ist auf 67P/Churyumov-Gerasimenko gelandet.

 

 

Ueber die AGL

 

 

Programm I-Hubelmatt

Unser Mitglied Peter Kronenberg hat das alte Basicprogramm der Sternwarte überarbeitet und in neuer Form freigegeben. Damit können die Berechnungen der Himmelsereignisse für die Sternwarte mit dem wahren Horizont berechnet werden. Download der Windowsversion hier. Weitere Versionen erhältlich unter folgendem Link.

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Blick vom Pilatus am 3. Oktober um 21.46 Uhr auf Luzern und Horw. Im Hintergrund die Rigi. Oben noch die Plejaden und Capella im Fuhrmann. Der Mond leuchtet von hinten und erzeugt Schatten am Pilatushang auf dem Nebel.

Aufnahme Markus und Stella Burch, 3.10.2014, Nikon D-300, Nikkor 18-85 mm, Blende 3.5, ISO 800, 13 Sekunden.

 

 

 
 

 

Copyright AGL 2010, Luzern, 15. September 2017